Keyfactor Days 2027 – Nehmen Sie an der „Trust Security Conference“ in San Diego teil Jetzt anmelden!

Jenseits von Passwörtern: Wie PKI Ihre Infrastruktur vor KI-gesteuerten Angriffen schützt

Keyfactor Team Keyfactor Team
A 3D rendered humanoid head conceptualizes an autonomous AI agent.

Der Angriff von China Agentic AI im September 2025 markiert einen Wendepunkt in der Cybersicherheit. Die Angriffslandschaft hat sich verändert. Bei dieser Operation handelte es sich nicht um ein herkömmliches Eindringen, bei dem Menschen Entscheidungen trafen. Es handelte sich um eine koordinierte, KI-gesteuerte Spionagekampagne.

In China ansässige Betreiber setzten agentenbasierte KI-Systeme ein, die als autonome Orchestratoren für Penetrationstests fungieren sollten. Das Ergebnis war eine maschinenschnelle Aufklärung, das Abgreifen von Zugangsdaten und seitliche Bewegungen in mehr als zwei Dutzend Organisationen. Die Verteidiger hatten es nicht mit Menschen zu tun, die KI als Werkzeug benutzten, sondern mit KI-gesteuerten Angriffs-Workflows, die kontinuierlich arbeiteten, sich ohne Unterbrechung anpassten und über menschliche Kapazitäten hinaus skalierten.

Anthropic’s analysis highlights what actually made this attack different. The AI didn’t just automate tasks — it analyzed its own operation in real time. In Phase 4, Claude independently mapped which stolen credentials unlocked which internal systems. It built privilege boundaries and access relationships without human direction.

This capability — the AI “independently determining which credentials provided access to which services” — exposes a critical flaw in today’s authentication models. Our systems were never designed for an adversary that can reason over trust boundaries at machine speed.

Warum Passwörter und MFA nicht ausreichen

Jahrelang haben wir starke Passwörter und MFA als Grundvoraussetzung für eine sichere Authentifizierung angesehen. Sie funktionieren - um einen menschlichen Angreifer an einem Anmeldebildschirm zu stoppen.

GTG-1002 didn’t target the login screen — it exploited systems directly, then pivoted through the internal machine-to-machine authentication layer using stolen service credentials.

Einmal drinnen, bewegte sich die agentenbasierte KI ausschließlich mit Hilfe interner Berechtigungsnachweise:

"Die seitliche Bewegung erfolgte durch eine KI-gesteuerte Aufzählung der zugänglichen Systeme unter Verwendung gestohlener Anmeldedaten."

Hier versagen die derzeitigen Abwehrmaßnahmen.

1. Passwörter sind gemeinsam genutzte Geheimnisse

Ein Passwort ist etwas, das beide Seiten kennen müssen. Das macht es stehlbar. Wenn ein Angreifer es bereits kennt, ist es leicht zu entschlüsseln.

2. MFA ist ein menschlicher Kontrollpunkt

MFA validiert eine Person bei einem Anmeldeversuch. Sie tut nichts für die kontinuierliche Maschine-zu-Maschine-Kommunikation innerhalb Ihrer Umgebung.

3. Ihre Dienste verwenden keine Passwörter oder MFA

Interne Systeme beruhen auf:

  • API-Schlüssel
  • Dienstleistungskonten
  • OAuth-Inhaber-Tokens
  • Bescheinigungen
  • Statische Token in der Konfiguration

Dies sind genau die Anmeldeinformationen, die die KI gesammelt und zugeordnet hat:

"[Claude] hat selbständig ermittelt, welche Zugangsdaten zu welchen Diensten berechtigen."

Ein Angreifer, der mit Maschinengeschwindigkeit vorgeht, versucht nicht, sich einzuloggen. Er durchkämmt die interne Oberfläche Ihrer Anmeldeinformationen auf der Suche nach dem nächsten Dreh- und Angelpunkt.

Passwörter und MFA helfen hier nicht weiter. Sie wurden nie für diesen Zweck entwickelt.

Warum PKI und x.509-Zertifikate heute unverzichtbar sind

PKI ändert das Modell. Anstelle eines gemeinsamen Geheimnisses wird bei PKI ein kryptografisches Schlüsselpaar verwendet:

  • Public key: freely shared
  • Private key: never leaves its secure boundary

Die Authentifizierung wird zu einem kryptografischen Null-Wissen-Beweis und nicht zu einem erratbaren Geheimnis.

Die wichtigsten Vorteile von x.509-Zertifikaten

✔ Kryptographisch überprüfbare Identität

Zertifikate bieten eine starke Identität für Benutzer, Geräte und Dienste.

✔ Keine geteilten Geheimnisse

Der private Schlüssel wird niemals über das Netz übertragen oder liegt im Klartext vor. Er kann nicht wie ein Passwort oder Token "von innen gestohlen" werden.

✔ Gebaut für Automatisierung und Skalierung

Moderne PKI unterstützt die Ausstellung, Erneuerung und den Widerruf von Zertifikaten in großem Umfang über eine verteilte Infrastruktur.

PKI is the only authentication model that keeps pace with cloud automation and machine-speed attackers.

Wo werden Zertifikate verwendet? 

✔ Machine-to-Machine (M2M) Kommunikation

Jeder Dienst-zu-Dienst-Anruf sollte mutual TLS (mTLS) verwenden.

Beide Seiten authentifizieren sich mit Zertifikaten.

Dies blockiert direkt die auf dem Ausweis basierende seitliche Bewegung, die in GTG-1002 zu sehen ist.

✔ Service Identity

Webserver, Datenbanken und interne APIs sollten Zertifikate vorlegen, um ihre Identität nachzuweisen.

✔ Device Authentication

Zero Trust architectures rely on device identity. Certificates are the standard.

✔ User Authentication Without Passwords

Smartcards, PIV/CAC und Windows Hello for Business verwenden bereits Zertifikate anstelle von Passwörtern.

mTLS vs. OAuth: Klärung der Verwirrung

OAuth ist kein Ersatz für PKI. Es löst die Autorisierung, nicht die Authentifizierung.

  • OAuth = Was darfst du tun?
  • mTLS = Wer sind Sie?

Bearer tokens — widely used in OAuth flows — are just another secret that can be stolen. The GTG-1002 operation demonstrated this exact weakness.

Using mTLS for authentication and OAuth for authorization ensures both identity and permissions are cryptographically enforced.

PKI allein reicht nicht aus - aber sie ist unverzichtbar

Eine solide PKI-Grundlage ersetzt nicht eine gute Architektur. Sie ermöglicht sie.

Um sich vor KI-gesteuerten Eindringlingen zu schützen, müssen Unternehmen ebenfalls Maßnahmen ergreifen:

✔ Das geringste Privileg

KI-gesteuerte Privilegieneskalation ist real. Die Minimierung von Privilegien reduziert die Auswirkungen.

✔ Netzwerk-Segmentierung

Wenn alles mit allem kommunizieren kann, kann sich ein Angreifer - ob Mensch oder KI - frei bewegen.

✔ Zero Trust Architektur

Never assume internal traffic is trusted.
Authenticate everything with certificates.
Authorize everything with least privilege.

Die Quintessenz

The GTG-1002 attack demonstrates that the threat landscape has permanently shifted. Passwords and MFA protect people — not distributed systems. In fact, Gartner has highlighted the need for workload-bound identities over human-focused MFA. According to Gartner research, “Using MFA works great for humans but is not appropriate for workloads, such as AI agents. Instead, consider using workload identities or credentials, such as workload-bound certificates.” 

KI-gesteuerte Angreifer arbeiten mit Maschinengeschwindigkeit. Ihre Authentifizierung muss das Gleiche tun.

PKI and x.509 certificates aren’t simply “stronger authentication.”  They are the foundation required to defend against autonomous, AI-powered intrusions. 

Take the next step: explore Keyfactor’s recent whitepaper, Securing Agentic AI with Zero Trust, and learn how Keyfactor solutions can help you secure, scale, and confidently deploy AI agents across your organization.

Die Quelle abonnieren

Stay secure with Keyfactor's monthly newsletter, packed with expert insights and practical steps for quantum-readiness.

Lesen Sie weiter

AI

Warum wir Cofide übernehmen wollen: Verifizierte Identität für Workloads und KI-Agenten

Mehr lesen
Digital Digest Ai Identity, Magazin-Cover, Keyfactor
AI

Digital Trust Digest: Entdecken Sie die AI Identity Edition, die die Sicherheit im Jahr 2026 prägen wird

Mehr lesen
AI Agent And Generative Artificial Intelligence Concept. Businessman Using AI Agents On Screen, Including Chatbots, AI Assistants, And Data Analytics Tools On A Laptop. LLM, Ai Agentic Workflows.
AI

Absicherung von KI-Agenten: Warum Unternehmen sich darum kümmern sollten

Mehr lesen