Hier ist der Grund, warum die meisten Organisationen PKI wieder aufbauen würden, wenn sie könnten
Wenn Sie damals gewusst hätten, was Sie heute wissen, hätten Sie dann die PKI Ihrer Organisation anders aufgebaut?
Sie sind nicht allein.
In Keyfactor’s 2024 PKI & Digital Trust Report, a staggering 98% of organizations indicated they would change their Public Key Infrastructure (PKI) if given the chance.
Das ist kein Wunder. Denken Sie daran, wie viel sich in den letzten zehn Jahren verändert hat. Automatisierung und Cloud Computing haben sich erheblich weiterentwickelt, und neue Innovationen wie IoT und DevOps-Methoden haben die Anforderungen an die PKI-Infrastruktur erhöht.
Da niemand die Zukunft vorhersagen kann, werden PKI-Systeme oft ohne eine langfristige Vision für Sicherheit, Skalierbarkeit oder Flexibilität geschaffen. Infolgedessen wird die PKI ad hoc erweitert, wodurch eine komplexe, brüchige Lösung entsteht. Dies führt zu einem Dominoeffekt, der schnell zu einem geschäftskritischen Problem wird.
Respondents to the report gave myriad reasons for the changes they’d make to their PKI. Understanding the most common goals can inform your own PKI modernization process and point out future PKI challenges.
Hätte, sollte, würde - Wie Unternehmen ihre PKI anders aufgebaut hätten
Vorbereitung auf Skalierung und organisatorisches Wachstum
Etwa 48 % der Befragten gaben an, dass die Notwendigkeit, sich an Veränderungen anzupassen - sei es aufgrund von Skalierung, Innovation oder neuen Vorschriften - ein treibender Faktor für ihren Wunsch war, ihre PKI neu zu gestalten.
PKI succeeds or fails based on the decisions made at the earliest stage of its design. Most organizations lack the necessary skill set to get PKI right from the beginning or have the foresight to improve its direction over time. To make matters worse, high turnover in IT leads to a loss of institutional knowledge of the ins and outs of an organization’s particular PKI.
PKI-Systeme stützen sich beispielsweise auf eine Stammzertifizierungsstelle (Root Certificate Authority, CA), die an der Spitze der Hierarchie des Vertrauens steht. Unterhalb der Stammzertifizierungsstelle befinden sich mehrere Zwischenzertifizierungsstellen (ICAs). Im Idealfall hat jede Zwischen-CA eine bestimmte Funktion. Eine könnte für die Verwendung durch das Sicherheitsteam bestimmt sein, eine andere für das DevOps-Team usw.
Kleinere Organisationen benötigen vielleicht nur ein paar ICAs, während ein ausgewachsenes Unternehmen durchschnittlich sieben verwendet. Wenn die kleinere Organisation wächst, muss sie ihre Dienste auf mehr spezialisierte ICAs verteilen. Die Planung dieses Prozesses und die Migration von Diensten zu den jeweiligen ICAs erfordert ein hohes Maß an Fachwissen und Planung.
Andere Herausforderungen bei der Skalierung von PKI
- Certificate volumes: Gartner estimates some organizations to have as many as half a million certificates in play at any given time. That’s a lot to keep track of. As organizations scale, it becomes unfeasible to manage certificate lifecycles through homegrown solutions, spreadsheets, incomplete vendor solutions, or a combination of these.
- A lack of governance: If no one in the organization owns PKI policies, individual departments procure their own PKI assets and run them without oversight or thorough documentation. This makes it hard to gain visibility and control over the entire PKI and certificate landscape.
- Compliance and regulatory challenges: New markets or industries often come with their own ever-emerging set of compliance requirements. These regulations necessitate changes to the PKI architecture to ensure adherence to industry standards and regulations.
Die Zentralisierung der Zertifikatsverwaltung ist ein wichtiger erster Schritt. Die Zusammenführung aller Zertifikate in einem einzigen Verwaltungszentrum legt den Grundstein für die Nachverfolgung, Automatisierung und bessere PKI-Richtlinien. Dank der Transparenz, die durch die proaktive Zertifikatserkennung ermöglicht wird, können Sie die technischen Aspekte der Zertifikatsverwaltung verwalten und die PKI mit den Unternehmenszielen abstimmen.

Ermöglichung von mehr Automatisierung
Approximately 40% of organizations express a strong desire to empower their PKI systems with automation.
Noch vor wenigen Jahrzehnten war PKI ein Nischenspezialgebiet, das nur einige ausgewählte Aspekte der allgemeinen IT-Funktion betraf. Doch bei der heutigen Nutzung von Zertifikaten ist Automatisierung der Schlüssel zum Auffinden undokumentierter Zertifikate und zur Vermeidung von zertifikatsbedingten Ausfällen für immer.
Mit dem Umfang und der Komplexität der Zertifikatsnutzung steigen auch die Anforderungen an die Sicherheits-, IT- und Infrastrukturteams, die diese Zertifikate verwalten. Ohne Automatisierung steigen auch die Risiken - die Risiken eines zunehmenden Wartungsaufwands und der Neigung zu menschlichen Fehlern.
Weitere Herausforderungen bei der Automatisierung von Zertifikaten und PKI
- Low visibility: Many organizations struggle to compile an accurate inventory of cryptographic assets like certificates and CAs. Without the complete picture, it’s practically impossible to make meaningful automation progress.
- Tool sprawl: According to the report, 38% of organizations use homegrown tools and spreadsheets to manage certificates, while 30% rely on tools from certificate vendors. Homegrown tools rarely cover the full range of needs, while vendor tools typically only work for that vendor’s certificates. This leads to redundant tooling and makes automation harder to implement.
- Labor shortage: Few organizations have internal resources specifically dedicated to PKI. More often, PKI is entrusted to IT, security, or infrastructure teams — all of whom have their hands full with their primary responsibilities. As a result, they become so buried by the day-to-day work that they can’t step back and make broader improvements to their own workflows.
Wenn die Wartung langsam und manuell erfolgt, sind auch die Reaktionen auf zertifikatsbezogene Probleme meist langsam und manuell. Im Durchschnitt brauchten die Befragten fast sechs Stunden, um eine zertifikatsbezogene Störung zu erkennen und zu beheben, wofür acht Mitarbeiter ihre Arbeit unterbrechen und auf die Störung reagieren mussten.
Die Automatisierung der PKI-Verwaltung verbessert die betriebliche Effizienz, indem Aufgaben wie die Ausstellung, Erneuerung und der Entzug von Zertifikaten rationalisiert werden. Dies senkt den Aufwand und den Zeitrahmen für die Reaktion auf einen Vorfall und erleichtert die Umsetzung von Änderungen, die zur Einhaltung von Vorschriften erforderlich sind.
Am wichtigsten ist vielleicht, dass die Teams, die sich mit PKI befassen, mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben aufwenden können.
Umstellung auf die Cloud
About 35% of organizations would move their PKI to the cloud if they could. The usual cloud benefits of better security, cost efficiency, and scalability certainly apply to PKI.
Diese Art der Umstellung ist jedoch komplex und erfordert erhebliche infrastrukturelle Veränderungen. Für viele mag es praktischer sein, ein System von Grund auf speziell für Cloud-Umgebungen zu entwickeln.
Herausforderungen bei der Migration in die Cloud
- Integration with legacy systems: Many environments – particularly in the operational technology sector – rely on a few key pieces of legacy infrastructure that are all but impossible to integrate or modernize. Yet, these legacy systems are too costly or disruptive to replace.
- A lack of expertise: Technicians with PKI knowledge are hard to come by, but how many PKI experts are also well-versed in the cloud and cloud migrations? Very few.
- Protecting your data: Data integrity is a huge concern for any cloud migration. In its journey to the cloud, data passes through many hands, platforms, and pipelines. Along the way, there are many opportunities for errors and discrepancies. If sensitive data is exposed, that’s an incident all its own, and finding where the chain of data trust was broken can be costly and complicated.
Die Vorteile einer in der Cloud gehosteten PKI machen die Migration jedoch lohnenswert. Cloud-Anbieter bieten eine weitere Sicherheitsebene und machen das Unternehmen flexibler.
Die Verlagerung der PKI in die Cloud erfordert die Suche nach dem richtigen Partner - PKI-Experten, die erfolgreich Cloud-Migrationen durchgeführt haben. Diese Partner können Sie durch einen stufenweisen Migrationsansatz führen und schlagen vor, die Infrastruktur zu konsolidieren, Automatisierung zu implementieren und eine vertrauenswürdigere, flexiblere PKI einzuführen.
Schlussfolgerung
Unternehmen und Organisationen verlassen sich zunehmend auf Anbieter, die ihnen helfen, den Kurs zu korrigieren und ihre PKI-Systeme zukunftssicher zu machen.
Zu diesem Zweck hat sich PKI as a Service (PKIaaS) für viele als praktikable Lösung herauskristallisiert, die das Fachwissen und die Infrastruktur bietet, die für eine effiziente und sichere PKI-Verwaltung erforderlich sind. Durch die Auslagerung der PKI-Verwaltung an erfahrene Anbieter wird sichergestellt, dass die kryptografischen Anforderungen Ihres Unternehmens erfüllt werden, ohne dass der Aufwand für die Wartung und Skalierung eines internen Systems anfällt.
Die Rolle der PKI bei der Schaffung von digitalem Vertrauen und Sicherheit wird nur noch stärker in den Vordergrund treten. Die Organisationen, die dies jetzt erkennen und bei der PKI-Verwaltung proaktiv bleiben, werden am ehesten sicher bleiben.
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