Noch nie war es so wichtig wie heute, über Vertrauen zu sprechen.
Jahrelang spielte das Thema Vertrauen nur eine untergeordnete Rolle. Identitätsteams konzentrierten sich auf die Authentifizierung. PKI-Teams verwalteten Zertifikate. Sicherheitsteams kümmerten sich um Risiken. Infrastrukturteams sorgten dafür, dass die Systeme liefen.
Heute sehen sich Sicherheitsverantwortliche mit einer Zeit beispielloser Veränderungen konfrontiert. Künstliche Intelligenz verändert die Funktionsweise und Interaktion von Systemen. Quantencomputer gestalten die langfristige kryptografische Strategie neu. Die Zahl der maschinellen Identitäten nimmt in einem Tempo zu, das nur wenige Unternehmen vollständig nachvollziehen können. Und der operative Aufwand für das Vertrauensmanagement wächst weiter.
Dabei handelt es sich nicht um vereinzelte Herausforderungen. Es sind miteinander verflochtene Kräfte, die die Art und Weise, wie Unternehmen digitales Vertrauen aufbauen, verwalten und ausbauen, grundlegend verändern.
Aus diesem Grund entwickeln wir dieKeyfactor Days zur „Trust Security Conference“ weiter.
Vertrauen ist nicht mehr nur eine unterstützende Funktion. Es ist eine operative Disziplin, die an der Schnittstelle zwischen Sicherheit, Identität, Kryptografie, Infrastruktur und neuen Technologien angesiedelt ist.
Da Vertrauen immer dynamischer, dezentraler und geschäftskritischer wird, verdient es ein eigenes Forum, in dem Fachleute und Führungskräfte zusammenkommen können, um diese Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.
Genau dafür wurden die Keyfactor Days ins Leben gerufen.
Vertrauen ist nicht mehr statisch
Die Vertrauensinfrastruktur war früher weitgehend unsichtbar, da sie sich nicht bewegte.
Zertifikate, kryptografische Schlüssel und Maschinenidentitäten wurden größtenteils als unterstützende Technologien betrachtet. Unternehmen trafen Konfigurationsentscheidungen, die über Jahre hinweg unverändert bleiben konnten. Vertrauen spielte zwar eine wichtige Rolle, war jedoch selten dynamisch.
Heutzutage ist Vertrauen ständig im Wandel.
Zertifikate laufen in wenigen Tagen ab. Geräteidentitäten entstehen und verschwinden innerhalb von Sekunden. Kryptografische Algorithmen haben eine begrenzte Lebensdauer. KI-Agenten beginnen, Vertrauensbeziehungen in einem Ausmaß auszuhandeln, das Menschen nicht mehr manuell überwachen können.
Die Systeme, die das digitale Geschäft antreiben, werden autonomer, dezentraler und sind stärker denn je auf Vertrauen angewiesen.
Infolgedessen ist die Vertrauensinfrastruktur zu einer kritischen Infrastruktur geworden.
Vier Kräfte laufen zusammen
In allen Branchen beobachten wir, wie vier wichtige Kräfte aufeinanderprallen und eine neue Realität für Führungskräfte in den Bereichen Sicherheit und Technologie schaffen.
- Maschinenidentitäten sind zu einer kritischen Infrastruktur geworden.
Unternehmen verwalten mittlerweile exponentiell mehr Maschinenidentitäten als menschliche Identitäten. Jede Arbeitslast, jede Anwendung, jedes Gerät, jeder Container, jede API und jeder Dienst ist auf vertrauenswürdige Anmeldedaten angewiesen, um sicher kommunizieren zu können. Das Ausmaß des Maschinenidentitätsmanagements hat das Thema Vertrauen von einer technischen Herausforderung zu einer betrieblichen Notwendigkeit gemacht.
- Die Kryptografie ist in den Fokus gerückt.
Kryptografie galt einst als Implementierungsdetail. Heute bildet sie die Grundlage für Geschäftskontinuität, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, das Vertrauen der Kunden und die Cyber-Resilienz. Unternehmen können es sich nicht mehr leisten, kryptografische Ressourcen als unsichtbar oder unkontrolliert zu behandeln. Transparenz und Governance sind mittlerweile unverzichtbar geworden.
- KI und Quantentechnologie führen zu einer zunehmenden Komplexität.
Künstliche Intelligenz bringt neue Vertrauensmodelle, neue Angriffsflächen und neue operative Herausforderungen mit sich. Gleichzeitig zwingt die Quantencomputing-Technologie Unternehmen dazu, sich einer Realität zu stellen, die viele bisher verdrängt haben: Die Migration der Kryptografie dauert Jahre, nicht Monate. Die Vorbereitung auf die Zukunft kann nicht länger aufgeschoben werden, bis die Zukunft tatsächlich da ist.
- Die Automatisierung muss skalierbar sein, um Schritt halten zu können.
Der Umfang, die Geschwindigkeit und die Komplexität von Vertrauensvorgängen haben das Maß überschritten, das mit manuellen Prozessen bewältigt werden kann. Unternehmen benötigen Automatisierung, um Zertifikatslebenszyklen, Maschinenidentitäten, kryptografische Ressourcen und die Durchsetzung von Richtlinien auf Unternehmensebene zu verwalten. Ohne diese Automatisierung wird Komplexität zum Risiko.
Die Herausforderung besteht nicht mehr darin, das Bewusstsein zu schärfen
Die meisten Unternehmen sind sich dieser Trends bereits bewusst.
Sie wissen, dass die Zahl der Maschinenidentitäten zunimmt. Sie erkennen die Bedeutung kryptografischer Flexibilität. Sie untersuchen die Auswirkungen von KI auf Vertrauen und Sicherheit. Sie treffen Vorkehrungen für die Post-Quanten-Kryptografie.
Was vielen Schwierigkeiten bereitet, ist die Umsetzung.
- Wie lässt sich Vertrauen bei Millionen von Identitäten in die Praxis umsetzen?
- Wie bereitet man sich auf die Quanteninformatik vor und erfüllt gleichzeitig die aktuellen geschäftlichen Anforderungen?
- Wie entwickelt man Steuerungsmodelle für zunehmend autonome Systeme?
- Wie lässt sich die Automatisierung ausweiten, ohne dabei an Transparenz oder Kontrolle einzubüßen?
Das sind die Fragen, auf die es jetzt ankommt.
Von der Planung zur Umsetzung
Die Keyfactor Days basieren auf einer einfachen Idee: die Menschen zusammenzubringen, die die Arbeit leisten.
Praktische Leitlinien für Organisationen, die sich inmitten des tiefgreifendsten Wandels befinden, den die Vertrauensinfrastruktur seit Jahrzehnten erlebt hat.
Unser Ziel ist es, den Teilnehmern dabei zu helfen, den Schritt von der Planung zur Umsetzung zu vollziehen.
Warum diese Konferenz wichtig ist
Es gibt unzählige Konferenzen zu den Themen Sicherheit, KI, Identitätsmanagement, Cloud und Risikomanagement.
Doch die Herausforderungen, denen Unternehmen heute gegenüberstehen, lassen sich nicht isoliert betrachten. An der Schnittstelle zwischen Maschinenidentität, Kryptografie, KI, Quantenbereitschaft und Automatisierung entscheidet sich, ob Vertrauen gewonnen oder verloren wird.
Die Keyfactor Days“ sind die einzige Veranstaltung, die darauf ausgerichtet ist, Unternehmen dabei zu helfen, diese Konvergenz zu verstehen, sich darin zurechtzufinden – und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Die Unternehmen, die in den nächsten fünf Jahren erfolgreich sein werden, sind diejenigen, die die Kryptografie nicht länger als nebensächliches Detail betrachten, sondern als das, was sie tatsächlich ist: eine kritische Infrastruktur für die digitale Wirtschaft.
Sie werden Eigenverantwortung übernehmen. Sie werden für Transparenz sorgen. Sie werden intelligent automatisieren. Und sie werden Vertrauen zu einem strategischen Vorteil machen.
Denn die Zukunft beginnt nicht mit der Quantenphysik.
Es fängt nicht mit KI an.
Es beginnt mit dem Vertrauen, das wir gerade jetzt aufbauen.
Besuchen Sie uns auf den Keyfactor Days 2027
23.–25. Februar 2027 | Pendry San Diego
Ganz gleich, ob Sie von Gleichgesinnten lernen, Ihr Fachwissen weitergeben oder Kontakte zu den Vorreitern knüpfen möchten, die die Zukunft des digitalen Vertrauens gestalten:
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