OT-Sicherheit durch PKI und Netzwerksegmentierung
Umgebungen der Betriebstechnologie (OT) - wie Fabriken, Kraftwerke, Vertriebszentren und Bürokomplexe - sind zunehmend dem Risiko von Cyberangriffen ausgesetzt. Früher waren diese Systeme von den IT-Netzwerken der Unternehmen isoliert, aber das ist nicht mehr der Fall.
As organizations adopt more IoT devices and connect OT systems to broader networks, the traditional air gap between OT and IT disappears. This shift increases exposure to threats that were once limited to corporate IT.
Ein erfolgreicher Angriff auf OT-Systeme kann zu Stromausfällen, chemischen Explosionen und anderen erheblichen Risiken für Mitarbeiter und die öffentliche Sicherheit führen. Der potenzielle Verlust von Menschenleben ist nur ein Grund, warum Investitionen in die OT-Sicherheit so wichtig sind. OT-Systeme sind auch für die kritische Infrastruktur verantwortlich, auf die sich die moderne Welt verlässt, z. B. für die Stromverteilung, die Öl- und Gasversorgung oder das Transportwesen. Angriffe auf diese Art von Systemen können unsere Gesellschaft zum Stillstand bringen.
Vorausschauende Unternehmen sichern ihre OT-Systeme mit Netzwerksegmentierung und fortschrittlichen Public-Key-Infrastruktur-Lösungen (PKI).
PKI für IoT und OT-Sicherheit
Da die OT-Systeme immer stärker mit modernen IT-Netzwerken verbunden werden, verschwimmen die Grenzen zwischen OT und IT. Das Ergebnis? Höhere Effizienz, Echtzeitüberwachung und datengesteuerte Automatisierung.
Das sollte doch toll sein, oder?
Except, modern OT environments rely on legacy hardware and proprietary protocols, which typically have sub-par security, that’s if they have any. Legacy systems are usually decades old, lack encryption, and offer minimal to no authentication controls, making them a vulnerability hotbed in a world of evolving threats.
Im Bereich des industriellen Internet der Dinge (IIoT) werden X.509-Zertifikate hauptsächlich auf zwei Arten verwendet: zur Identifizierung von Geräten (Geräte-ID) und zur Sicherung von Vorgängen (Betriebszertifikate). Geräte-ID-Zertifikate werden hauptsächlich von Produktmanagern und Werksteams während der Herstellung und Integration verwendet. Betriebszertifikate, die zur Sicherung der Gerätekommunikation und zur Authentifizierung des Zugriffs verwendet werden, werden von IT-Administratoren verwaltet, die in die OT-Umgebung eingreifen.
Diese Verwendung von X.509-Zertifikaten ist direkt mit der PKI verbunden, die den Rahmen für die Ausstellung, Verwaltung und Validierung dieser Zertifikate bildet.
In the OT security context, for instance, PKI ensures that both devices and their communications are authenticated and encrypted, reducing the risk of spoofing or unauthorized access.
By assigning Device ID certificates to connected products during manufacturing and provisioning, trust is established early in the device lifecycle. Operational certificates then extend that trust into real-time operations, and are managed by the operators to ensure these smart devices aren’t an entry point into the network.
Segmentierung des Netzes
Network segmentation is about traffic control. It prevents threat actors from moving laterally from the compromised IoT assets to other parts of the network, essentially limiting the overall attack surface an attacker can exploit. Segmentation creates a more proactive posture that gives your environment layered network security.
Und so funktioniert es:
Schritt 1: Kritische Systeme isolieren
Wenn ein IoT , ein Wartungs-Laptop eines Drittanbieters oder ein anderer Zugangspunkt kompromittiert wird, schränkt die Netzwerksegmentierung die Möglichkeiten eines Angreifers ein, sich frei im Netzwerk zu bewegen, um die wertvollsten oder sensibelsten Systeme zu erreichen.
In modernen OT-Umgebungen reicht die traditionelle Segmentierung allein jedoch nicht aus. Man muss tiefer gehen, in die Mikrosegmentierung.
Schritt 2: Mikrosegmentierung
Die Mikrosegmentierung ist ein weiterer Schritt. Sie ermöglicht es Unternehmen, Zugriffsrichtlinien auf Workload- oder Geräteebene zu definieren, anstatt sich auf breite Netzwerkzonen zu verlassen.
Wenn Sie Mikrosegmentierung mit strengen identitätsbasierten Kontrollen kombinieren, nähern Sie sich einer echten Zero-Trust-Architektur, bei der jede Anfrage - ob von einem Benutzer, Gerät oder System - überprüft wird, bevor der Zugriff gewährt wird. Nichts wird als sicher angenommen.
Schritt 3: Kombinieren mit PKI-basierter Authentifizierung
Die identitätsbasierte Zugangskontrolle in der OT-Sicherheit funktioniert jedoch nur, wenn Sie eine Identität zuverlässig überprüfen können. Hier kommt die PKI-basierte Authentifizierung ins Spiel.
Die PKI-basierte Authentifizierung ist eine Methode zur Überprüfung digitaler Identitäten unter Verwendung kryptografischer Zertifikate anstelle von IP-Adressen oder Hostnamen. Jedes Gerät ist gezwungen, ein gültiges Zertifikat vorzulegen, bevor es mit anderen Systemen kommunizieren kann. In der OT-Sicherheit hilft dies sicherzustellen, dass nur vertrauenswürdige Benutzer oder Geräte auf sensible Systeme zugreifen können.
Ohne eine PKI-Lösung besteht das Risiko, dass man sich auf unsichere Alternativen verlässt - wie gemeinsam genutzte Kennwörter, Standardanmeldeinformationen oder unverschlüsselte Protokolle. Angreifer wissen das. Sie nutzen diese Schwachstellen aus, um sich seitlich zwischen Systemen zu bewegen.
Eine verwaltete PKI erzwingt die Authentifizierung an jeder Netzwerkgrenze. In Kombination mit einer Segmentierung erlaubt sie nur autorisierten Geräten den Zugriff auf bestimmte Zonen - und zwar nur für genehmigte Aufgaben.
Darüber hinaus ist es einfacher, den Zugriff mit minimalen Rechten durchzusetzen, wenn PKI und Segmentierung zusammenarbeiten. Das Sperren der einzelnen Segmente auf der Grundlage von Rollen, Gerätetypen oder sogar des Alters eines Zertifikats begrenzt die Risiken von Sicherheitsverletzungen.
PKI + Sichtbarkeit = maximale OT-Sicherheit
Die Segmentierung funktioniert am besten, wenn der Zertifikatsbestand des Unternehmens sichtbar ist, einschließlich der Erkenntnisse darüber, wie und wo die Zertifikate verwendet werden. Ein Mangel an Transparenz erhöht das Risiko, dass abgelaufene oder fehlerhafte Zertifikate vorhanden sind. Angesichts der explosionsartigen Zunahme der verwendeten Zertifikate ist es nicht praktikabel, diese Zertifikate manuell zu verwalten.
Im Falle einer Sicherheitsverletzung oder eines Eindringens beschleunigt die Kenntnis der Details aller Zertifikate die Erkennung und Eindämmung.
Erfolgreiche OT-Sicherheit erfordert daher Automatisierung und Überwachung, um die Zertifikatsnutzung, die Zuordnung und die Überwachung von Anomalien zu verfolgen. So können Sie das Zertifikat schnell widerrufen und das betroffene Segment isolieren, wenn etwas ungewöhnlich erscheint.
Jetzt Widerstandsfähigkeit für sichere OT-Systeme aufbauen
Der Aufbau einer langfristigen Ausfallsicherheit beginnt mit der Durchführung einer vollständigen kryptografischen Untersuchung Ihrer OT- und IT-Umgebungen, um nicht verwaltete Schlüssel und Zertifikate zu identifizieren.
Als Nächstes segmentieren Sie Ihre Industrienetzwerke mit Firewalls, VLANs und identitätsbewussten Proxys. Ersetzen Sie den passwortbasierten Zugriff durch Gerätezertifikate, um sicherzustellen, dass nur verifizierte Geräte über die Segmente hinweg kommunizieren können.
Da industrielle Systeme lange Lebenszyklen haben, hilft Ihnen die Investition in Krypto-Agilität, sich an die Weiterentwicklung kryptografischer Standards anzupassen, was wiederum dazu beiträgt, die Sicherheit Ihres Betriebssystems zu erhöhen.
To maintain visibility & control of your digital assets, use automated certificate lifecycle management tools like Keyfactor Command. This tool helps you manage issuance, renewal, and revocation at scale — even across legacy OT and modern IoT devices. Manual tracking simply cannot keep up with the volume or speed required in today’s environments.
Die Kombination von Segmentierung und starker PKI bietet Ihnen eine mehrschichtige Verteidigung. Im Falle eines Verstoßes werden die Auswirkungen isoliert, und die wichtigsten Systeme bleiben geschützt. Die PKI-basierte Identität sorgt für Vertrauen, während die Segmentierung die Gefährdung begrenzt.
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